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Die Wunderwelt tropischer Regenwälder

Blühende Pracht auf Wüstenboden

Tropische Regenwälder entstanden vor 60 Millionen Jahren um den Äquator. Ihr Reichtum liegt in ihrer Artenvielfalt. Auf einer Fläche von nur sechs Quadratkilometern leben und gedeihen über 1.500 Blütenpflanzen- und 750 Baumarten, 100 Säugetier-, 400 Vogel-, 100 Reptilien- und 60 Amphibienarten. Viele Tier- und Pflanzenarten sind noch nicht einmal entdeckt.

Perfekte Lebensgemeinschaft

Das scheinbare Durcheinander von sich überwuchernden Pflanzen und einer bunten Tierwelt ist tatsächlich ein perfekt aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel der Gattungen. So ist zu erklären, dass der Regenwald sehr empfindlich auf äußere Einflüsse reagiert. Alle Nährstoffe zirkulieren auf kürzestem Weg in diesem exzellenten System. Alles, was auf den Boden gelangt, wird umgehend von Pflanzen, Pilzen und Tieren weiter verwertet.

Weltklima und Regenwald

 Tropische Regenwälder beeinflussen auch unser Wetter. Wie ein Schwamm saugen sie Regenwasser auf und geben es nur langsam wieder ab. Nur ein Viertel der Niederschläge wird vom Regenwald aufgenommen und zirkuliert zwischen Blätterdach und Urwaldboden. Drei Viertel der Niederschläge verdunsten und gelangen über die oberen Luftschichten bis in weit entfernte Klimazonen.

Lebendige Wald-Wildnis
Je näher ein Wald dem Zustand des Urwaldes kommt, desto vitaler ist er. In unbeeinflussten Waldgebieten zeigt sich die Kraft und Dynamik der in sich geschlossenen Naturkreisläufe.

Menschenaffen im Regenwald
Stets waren die Menschen von den Tieren fasziniert, die ihnen am ähnlichsten sind. Die verblüffendsten Übereinstimmungen im Verhalten von Menschen und ihrer „wilden Verwandtschaft“, den Menschenaffen, wurden erst in jüngster Zeit von engagierten Pionierinnen wie Jane Goodall, Dian Fossey und Biruté Galdikas durch mutige Studien in den Regenwäldern aufgedeckt.